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Moderne Feuerstätten sind so konstruiert und gebaut, dass eine sehr gute Energieausnutzung des Brennstoffes gewährleistet ist und geringe Emissionen entstehen. Aber auch sie
unterliegen einem Verschleiß. Ein Vergleich: Man kann für eine moderne Feuerstätte durchaus 2000 Betriebsstunden pro Jahr annehmen, in manchen Fällen auch noch mehr. Würde man einen PKW während der gleichen
Betriebszeit mit durchschnittlich 50 km/h bewegen, würde sich eine Fahrleistung von 100.000 km pro Jahr ergeben. Niemand käme auf die Idee, dass der PKW ohne Verschleißerscheinungen gefahrlos betrieben werden
könnte. An Feuerstätten zeigt sich auch ein Verschleiß an gas-abgas- und wasserberührten Teilen. Ablagerungen oder Ausschleifungen sind die natürliche Folge. Diese Verschleißerscheinungen können zwar zum Teil durch
Überwachungsmechanismen der Feuerstätte kompensiert werden, aber vollständig eigensichere Feuerstätten gibt es zur Zeit noch nicht.
Abgase von Gasfeuerstätten sind farb- und geruchlos. Der Mensch kann sie daher mit seinen körpereigenen “Sensoren” nicht wahrnehmen. Tritt aus einer Gasfeuerstätte im Falle
einer Betriebsstörung Abgas aus, wird die Situation für den Menschen schnell zur Gefahr. Aus diesem Grund ist an Gasfeuerstätten eine Abgaswegüberprüfung mit CO-Messung in der Kehr- und Überprüfungsverordnung
(KÜVO) festgeschrieben.
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